Hiermit informieren wir gemäß Artikel 12,14 der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung personenbezogener Daten bei postalischer Direktwerbung.
Pflichtangaben
(1) Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen sowie ggf. seines Vertreters (Artikel 13 Absatz 1 Buchstabe a DSGVO):
Risk Research GmbH
Furtmayrstraße 3
93053 Regensburg
Geschäftsführer: Dr. Michael Knapp
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 941 899664-20
(2) Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten (Artikel 13 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO):
Wir haben gemäß §38 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) einen Datenschutzbeauftragten bestellt. Dieser ist erreichbar per E-Mail an [email protected].
Verarbeitung Ihrer Daten im Rahmen der postalischen Direktwerbung
(1) Zweck(e) der Datenverarbeitung (Artikel 13 Absatz 1 Buchstabe c DSGVO):
Wir verarbeiten Ihre im Adressfeld ersichtlichen Daten nur zur Zusendung dieses Infoflyers.
(2) Rechtsgrundlage(n) für die Verarbeitung personenbezogener Daten (Artikel 13 Absatz 1 Buchstabe c DSGVO). Wenn die Verarbeitung auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f) beruht, die berechtigten Interessen, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden (Artikel 13 Absatz 1 Buchstabe d DSGVO):
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f) DSGVO: Unser berechtigtes Interesse liegt am Versand geschäftlicher Direktwerbung zur Akquise von Neukunden. Die Verarbeitung personenbezogener Daten zu Zwecken der Direktwerbung stellt gemäß ErwG 47 S. 7 DSGVO ein berechtigtes Interesse dar, die Zusendung postalischer Werbung ist keine unzumutbare Belästigung gem. §7 UWG.
(3) Empfänger oder Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten (Artikel 13 Absatz 1 Buchstabe e DSGVO):
Wir lassen die Daten von Dienstleistern aus öffentliche zugänglichen Quellen (Internetrecherchen) nur zu diesem Zweck recherchieren. Den Postversand übernimmt ein darauf spezialisierter Dienstleister. Die beteiligten Dienstleister sind Auftragsverarbeiter i.S.v. Artikel 4 Nr. 8 DSGVO, mit allen Dienstleistern haben wir daher, wie vorgeschrieben eine Vereinbarung gemäß Artikel 28 DSGVO zur Auftragsverarbeitung geschlossen.
(4) Absicht, die Daten an ein Drittland zu übermitteln, sowie das Vorhandensein eines Angemessenheitsbeschlusses der Kommission oder einen Verweis auf die geeigneten oder angemessenen Garantien und die Möglichkeit, wie eine Kopie von ihnen zu erhalten ist, oder wo sie verfügbar sind (Artikel 13 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO):
Weder wir noch unsere Dienstleister übermitteln die recherchierten Daten in ein Drittland.
(5) Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden oder die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer (Artikel 13 Absatz 2 Buchstabe a DSGVO):
Wir speichern die zu Zwecken der Direktwerbung recherchierten Daten bis zum Widerspruch des Empfängers, maximal jedoch für einen Zeitraum von 10 Jahren.
(6) Gesetzliche oder vertragliche Vorschrift zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten oder Erforderlichkeit der Bereitstellung für einen Vertragsabschluss, Verpflichtung zur Bereitstellung der Daten und mögliche Folgen der Nichtbereitstellung (Artikel 13 Absatz 2 Buchstabe e DSGVO):
Die Bereitstellung der Daten ist weder gesetzlich noch vertraglich vorgeschrieben, es besteht keine Verpflichtung, die Daten bereitzustellen und die Bereitstellung der Daten ist auch nicht erforderlich für einen Vertragsabschluss. Eine Nicht-Bereitstellung der Daten hat keine Folgen.
(7) Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Absätze 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person (Artikel 13 Absatz 2 Buchstabe f DSGVO):
Automatisierte Entscheidungsfindungen oder Profiling werden nicht durchgeführt.
Was passiert bei Widerspruch gegen postalische Direktwerbung?
Wir müssen sicherstellen, dass wir Daten nach Widerspruch gegen Direktwerbung gemäß Artikel 21 DSGVO nicht mehr für Zwecke der Direktwerbung verwenden. Da wir regelmäßig rechtmäßig gezielt Daten recherchieren, um diese für die Zusendung von postalischer Werbung zu verwenden, können wir Daten gemäß Artikel 17 Abs. 3 lit. b) DSGVO nicht löschen, da wir sonst unserer Verpflichtung nach Artikel 21 Abs. 3 DSGVO nicht mehr nachkommen können und es vorkommen könnte, dass wir Empfänger, die widersprochen haben, erneut anschreiben. Da unsere Zielgruppe sehr klein ist, ist das sogar sehr wahrscheinlich.
Das mag paradox klingen, aber die Gesetzeslage ist so: Einer Löschung stehen gesetzliche Aufbewahrungspflichten entgegen, wir führen Daten nach Widerspruch daher in unserer Sperrliste, mit der wir jeden Versand von postalischer Direktwerbung abgleichen (vgl. DSK Orientierungshilfe Werbung, Urteil BGH VI ZR 721/15 v. 14. März 2017). Alle für diesen Abgleich nicht erforderlichen Daten löschen wir natürlich bei einem Widerspruch.
Rechte der von der Datenverarbeitung betroffenen Personen
(Artikel 13 Absatz 2 Buchstabe b-d; Artikel 14 Absatz 2 Buchstabe b-e DSGVO)
Recht auf Widerruf einer Einwilligung (Artikel 7 Abs. 3 DSGVO):
Sollten wir personenbezogene Daten auf Grundlage einer Einwilligung verarbeiten, haben betroffene Personen gemäß Artikel 7 Absatz 3 DSGVO das Recht, ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen, ohne dass die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird.
Recht auf Auskunft (Artikel 15 DSGVO):
Gemäß Artikel 15 DSGVO haben betroffene Personen das Recht, über ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten Auskunft zu verlangen.
Recht auf Berichtigung (Artikel 16 DSGVO):
Sollten von uns verarbeitete personenbezogene Daten nicht richtig oder vollständig sein, haben betroffene Personen gemäß Artikel 16 DSGVO das Recht, eine Berichtigung Vervollständigung dieser Daten zu verlangen.
Recht auf Löschung (Artikel 17 DSGVO):
Nach den Bedingungen des Artikel 17 DSGVO können betroffene Personen die Löschung ihrer personenbezogenen Daten verlangen.
Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Artikel 18 DSGVO):
Nach den Bedingungen des Artikel 18 DSGVO haben betroffene Personen das Recht, eine Einschränkung der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
Recht auf Datenübertragbarkeit (Artikel 20 DSGVO):
Betroffene Personen haben gemäß Artikel 20 DSGVO das Recht, die personenbezogenen Daten, die sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format von uns zu erhalten oder sie an einen anderen Verantwortlichen übermitteln zu lassen.
Recht auf Widerspruch (Artikel 21 DSGVO):
Nach Artikel 21 DSGVO haben betroffene Personen das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Absatz 1 Buchstaben e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.
Recht auf Beschwerde (Artikel 77 DSGVO):
Jede betroffene Person hat nach Artikel 77 DSGVO das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn die betroffene Person der Ansicht ist, dass die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen diese Verordnung verstößt. Für uns zuständig ist das bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht: www.lda.bayern.de.